102 Schulklassen haben sich für die Kinderakademie beworben

Rekordzahl: 102 Schulklassen aus ganz Rheinland-Pfalz und dem Saarland bewerben sich für die Kinderakademie Gesundheit 2017 der Stiftung Mainzer Herz

Das Los entscheidet – Stiftung Mainzer Herz erweitert sein Angebot auf 51 Plätze
Nachdem 2016 die Resonanz auf die Kinderakademie Gesundheit ungebrochen groß war, gibt es in 2017 einen neuen Rekord an Schulklassen, die sich um die Teilnahme an der Kinderakademie bewerben. Haben sich in 2016 bereits 67 Klassen auf die Ausschreibung durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur gemeldet, so sind es 2017 sogar 102 Klassen aus ganz Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Stiftung Mainzer Herz reagiert auf den neuen Höchststand mit einer weiteren Erhöhung der möglichen Termine auf 51 in 2017. „Das ist ein neuer Rekord und wir freuen uns sehr über den großen Zuspruch. Das ist auch eine schöne Anerkennung für unser Leuchtturmprojekt Kinderakademie Rheinland-Pfalz/Saarland.“ kommentiert Prof. Thomas Münzel.

Die Auswahl der Teilnehmer musste wie in den letzten drei Jahren das Los bestimmen, da doppelt so viele Bewerbungen eingingen wie freie Plätze zur Verfügung stehen. Neben 37 Schulklassen aus ganz Rheinland-Pfalz (u.a. aus Mayen, Kaiserslautern, Koblenz, Idar-Oberstein, Mainz und Ludwigshafen) und einer saarländischen Schule aus Nalbach wurden auch 13 Klassen von Partnerschulen des Vereins „Mainz05 hilft e.V.“ ausgelost.

Um weitere Kapazitäten zu schaffen, finden dieses Jahr zwei zusätzliche Aktionstage mit je 6 Klassen in der Opel Arena beim 1. FSV Mainz 05 statt. Stefanie Reuter, Abteilungsleitung CSR beim 1. FSV Mainz 05, betont: „Gerne bauen wir unsere Unterstützung zu Gunsten der Schüler weiter aus und stellen dieses Jahr zwei statt bisher einen Tag die Opel Arena zur Verfügung, um das Projekt Kinderakademie weiter zu fördern.“

Die Schüler der Klassenstufen 6-8 erfahren hierbei in einem vierstündigen, interaktiven Unterricht, warum Rauchen schädlich ist, warum man sich gesund ernähren und genügend bewegen muss. Um den Kindern die Funktion des Herzkreislaufs spielerisch näher zu bringen, stehen ein begehbares Herzmodell und das neu konzipierte Herzkreislauf-Spiel zur Verfügung. Den Abschluss des Unterrichts bildet ein einstündiges Wiederbelebungstraining. Auch im Alter zwischen 12-13 Jahren können die Kinder erfolgreich Erwachsene wiederbeleben. Neben der Stiftung Mainzer Herz beteiligen sich die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse, „Mainz05 hilft e.V.“ und der Verein „Together with friends e.V.“ finanziell an dem in seiner Art einmaligen Präventionsprogramm.

Als ‚Glücksfee‘ fungierten in diesem Jahr Vertreter aller Förderer des Programms: Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel (Direktor des Zentrums für Kardiologie – Kardiologie I, Initiator und Vorstandsmitglied der Stiftung Mainzer Herz), Ralf Hauck (Vorstandvorsitzender der Stiftung Mainzer Herz), Jan Rößler (Pressereferent der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse), Dr. Stephan Becker (Vorstand des Vereins Together with Friends e.V.) und Stefanie Reuter (Abteilungsleitung CSR beim 1. FSV Mainz 05). Die ausgelosten Schulklassen werden in den nächsten Tagen von der Stiftung Mainzer Herz informiert. Des Weiteren wird eine Liste der Klassen auf der Homepage und bei Facebook veröffentlicht.

Kinderakademie: Prof. Münzel, Ralf Hauck und Jan Rößler beim Lose ziehen (Foto: Thomas Böhm)

Prof. Münzel, Ralf Hauck und Jan Rößler beim Lose ziehen (Foto: Thomas Böhm)

Kinderakademie: Die Schulklassen für 2017 stehen fest. (v.l. Jan Rößler, Dr. Stephan Becker, Ralf Hauck,<br /> Stefanie Reuter und Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel, Foto: Thomas Böhm)

Die Schulklassen für 2017 stehen fest. (v.l. Jan Rößler, Dr. Stephan Becker, Ralf Hauck,
Stefanie Reuter und Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel, Foto: Thomas Böhm)

Über die Stiftung Mainzer Herz
Jedes Jahr erleiden etwa 300.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt. Ungefähr 50.000 Menschen sterben daran. Bis 2050 rechnen die Experten mit einer Verdoppelung dieser Zahl, in erster Linie aufgrund der Zunahme des Übergewichtes und des vermehrten Entstehens von Diabetes mellitus. Aus diesem Grund hat die Stiftung Mainzer Herz vor 6 Jahren die Kinderakademie Gesundheit ins Leben gerufen. Hierzu werden mittlerweile ca. 45 Schulklassen mit mehr als 1100 Schülern aus ganz Rheinland-Pfalz an die niversitätsmedizin eingeladen, um über vier Stunden in einem interaktiven vierstündigen Unterricht mehr darüber zu erfahren, warum Rauchen schädlich ist, warum man sich gesund ernähren und genügend bewegen muss. Die Funktion des Herz-Kreislaufs wird den Kindern mittels eines begehbaren Herzmodells und eines Herz-Kreislaufspiels spielerisch näher gebracht. Außerdem erlernen die Kinder Wiederbelebungsmaßnahmen.

Kinderakademie 2017: erfolgreiche Kooperation wird fortgesetzt – und neue Unterstützer

Die Kinderakademie Gesundheit der Stiftung Mainzer Herz wird auch in diesem Jahr mit großer Unterstützung fortgesetzt: durch die AOK Rheinland-Pfalz-Saarland, “Mainz 05 hilft e.V.”. Der Verein “Together with Friends e.V.” (vormals ORGENTEC & Friends e.V.) steigt als neuer Förderer des Präventionsprogramms ein.

Die Kooperationspartner der Stiftung Mainzer Herz für die Kinderakademie Rheinland-Pfalz 2017: v.l. Harald Strutz, Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel, Dr. Irmgard Stippler, Dr. Stephan Becker; (Foto: Peter Pulkowski)

Die Kooperationspartner der Stiftung Mainzer Herz für die Kinderakademie Rheinland-Pfalz 2017: v.l. Harald Strutz, Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel, Dr. Irmgard Stippler, Dr. Stephan Becker; (Foto: Peter Pulkowski)

„Die Kinderakademie Gesundheit ist sicher unser Leuchtturmprojekt und ich lasse es mir nicht nehmen, den Unterricht bei den Kindern mit dem Thema: “Warum ist Rauchen schädlich” persönlich durchzuführen“, so Prof. Münzel, Initiator der Stiftung Mainzer Herz und Direktor am Zentrum für Kardiologie, Kardiologie I der Universitätsmedizin Mainz. Zusammen mit Irmgard Stippler, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, berichtete er bei der Pressekonferenz am 16.2. über die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Kinderakademie im vergangenen Jahr.

Prof. Münzel stellt im Weiteren die Ergebnisse der Umfrage zum Thema Rauchen unter den teilnehmenden Schülern der Kinderakademie im Jahr 2016 vor. „Wie in den Vorjahren lässt sich ein deutliches soziales Gefälle beobachten, wonach Kinder und Jugendliche der IGS und Realschulen häufiger rauchen, selbst E-Zigaretten sowie Shishas kaufen und ausprobieren als Schüler von Gymnasien. Diese Kinder sind auch mehr vom Passivrauchen betroffen. 25% dieser Gruppe rauchen im Gegensatz zu 4% der Gruppe Schüler, die ein Gymnasium besuchen. Des Weiteren rauchen knapp 40% der Eltern von Realschulkindern und davon 15% sogar in der Wohnung.“

In einer Studie konnte zuletzt nachgewiesen werden, dass Rauchverbote bei Passivrauchern zu einem Rückgang der Herzinfarktrate um 14% geführt haben.
Nach wie vor sterben fast 50% der Deutschen an Herzkreislauferkrankungen. Wir sind die Europameister im Dicksein und Weltmeister im Bluthochdruck. Insofern ist Prävention im Herzkreislaufbereich von äußerster Wichtigkeit. Aus diesen Gründen hat die Stiftung Mainzer Herz die Kinderakademie Gesundheit ins Leben berufen, um Kindern im Alter von 12-13 Jahren zu erklären, warum Rauchen schädlich ist, warum man sich bewegen muss und wie man sich gesund ernährt. Zudem werden die Kinder im Bereich Wiederbelebung ausgebildet.

Im Jahr 2016 hat die Stiftung Mainzer Herz 45 Schulklassen mit insgesamt 1139 Schülerinnen und Schülern aus ganz Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland unterrichtet.
Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland hat dieses Projekt auch 2016 unterstützt und hat bereits für die nächsten 2 Jahre Fördermittel zugesagt. “Gerne fördern wir diese lobenswerten Präventionsprojekte, denn aktive Jugendarbeit gehört in einer alternden Gesellschaft zu unser aller Aufgabe und ist gerade bei der Gesundheitskasse ein zentrales Thema“, betont Dr. Irmgard Stippler von der AOK. “Wir müssen die Kinder und Jugendlichen aufklären und die Lust auf gesunde Lebensweise wecken, denn gerade im Kindesalter kann das Gesundheitsverhalten durch sorgende Netzwerke noch positiv beeinflusst werden“.

Als neuen Partner konnte die Stiftung Mainzer Herz für 2017 den Verein “Together with Friends e.V.” gewinnen. Der Vorstand Dr. Stephan Becker und Dr. Wigbert Berg werden in diesem Jahr die Arbeit der Kinderakademie mit einem finanziellen Beitrag in Höhe von 10000 EUR unterstützen. “Wir sind fasziniert von dieser Rheinland-Pfalz-weiten Initiative der Stiftung Mainzer Herz”, kommentiert Dr. Becker, “und wir glauben, dass, der von dieser Veranstaltung gewählte Focus mit den Themen, Rauchen, gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Bewegung und Wiederbeleben, genau der richtige Ansatz ist, um Herzkreislaufprävention im Kindesalter erfolgreich durchzuführen. Die Zielsetzung der Kinderakademie im Rahmen der Stiftung Mainzer Herz deckt sich mit den Zielen unseres gemeinnützigen Vereins „Together with Friends“ zur ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge, insbesondere der Suchtprävention und Ernährungsschulung. Daher freuen wir uns, die im Rahmen der Kinderakademie geleistete herausragende Arbeit für die Jugend, mit unserer Unterstützung begleiten zu dürfen.“

Wieder unterstützen wird Mainz 05 hilft e.V. die Kinderakademie durch ihr zur Verfügung stellen der OPEL Arena für ein Event. “Wir kennen das Engagement von Prof. Münzel nun schon seit mehreren Jahren und unterstützen ihn gerne bei seinem Präventionsunterricht für Kinder, um Herzkreislauferkrankungen vorzubeugen.“ kommentiert Harald Strutz, Präsident des 1. FSV Mainz 05.

Quelle: http://www.herzstiftung-mainzer-herz.de/herzstiftung/presse/presse-2017.html

Weihnachtsfest der Altmünstergemeinde – Alle Jahre wieder

Bescherung beim Mittagstisch für Bedürftige in der Altmünstergemeinde. ORGENTEC & Friends unterstützt das Weihnachtsfest auch in diesem Jahr mit 2000 Euro

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Er ist bereits seit mehr als 10 Jahren eine Institution in der Mainzer Innenstadt: der Mittagstisch für Bedürftige der an jedem dritten Freitag im Monat in der Altmünstergemeinde sattfindet. Margot Brinkmann und Christine Hammer mit ihrem Team von insgesamt 14 engagierten ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen bewirten mittlerweile mehr als 80 Gäste, Männer, Frauen und Kinder, alle Altersstufen sind vertreten. Manche Gäste kommen regelmäßig und treffen inzwischen alte Bekannte. Der Mittagstisch dient nicht nur dem leiblichen Wohl, er ist auch ein Ort für soziale Kontakte und gute Gespräche.

Auch an Weihnachten ist das Team da und bereitet am Tag vor Heiligabend ein festliches Weihnachtsmenü zu. Außerdem erhält jeder Gast ein kleines Geschenk: Eine Tüte mit weihnachtlichen Leckereien. Der Kindergarten der Gemeinde hat ebenfalls mitgeholfen, die Kinder haben die Tüten mit bunten Sternen bedruckt und bemalt.

Was motiviert die Helfer dazu, ihre Zeit und ihre Kräfte auch an solchen Feiertagen für andere einzusetzen? „Die Dankbarkeit unserer Gäste“, so Margot Brinkmann, „die immer wieder sagen, wie gut es ihnen schmeckt. Das gibt einem auch selbst ein gutes Gefühl.“ Christine Hammer ist beeindruckt vom Engagement der vielen Menschen, die mit ihrem Arbeitseinsatz aber auch durch ihre Spenden das Projekt am Leben halten. „Wir sagen Danke an ein tolles Team und natürlich an alle Menschen, die uns auch finanziell unterstützen.“

Leuchtturmprojekt an Windmühlenschule geht weiter

Schüler bekommen Lernunterstützung, Lehrern werden nicht alleine gelassen

Kinder in unserer Umgebung sollten nicht hungern müssen. Insbesondere nicht, wenn sie die Energie fürs Lernen und ihre eigene Zukunft in unserer Gesellschaft benötigen. Dies ist unser Kernanliegen und zentraler Gedanke seit der Gründung unseres Vereins, der bei unserem Spendenturnier am 02. September auf dem Mainzer Golfplatz wie in jedem Jahr erneuert wird.

Thilo Stallmeier (links), und Christopher Lüning (rechts) von ORGENTEC & Friends überreichen die Schecks an Katharina Blasey vom Förderverein und Schulleiter Malte Daum (beide in der Mitte)

Für das neue Schuljahr an der Windmühlenschule in Mainz gibt es daher wieder eine Spende über 4000 Euro zur Finanzierung des Mittagessens und auch 1000 Euro für eine Grundversorgung aller Schüler beim Frühstück.

Die Ganztagsförderschule in der Nähe der Berliner Siedlung kommt dabei bereits zum dritten Mal zu einer Unterstützung von unserer Seite. Grund ist neben dem guten Kontakt zur engagierten Lehrerschaft und Schulleitung, dass das konkrete Problem der Unterfinanzierung des Essens über die Jahre zwar leicht gebessert wurde, es aber weiterhin besteht und auch strukturell nicht gelöst werden kann.

Schulleiter Malte Daum erklärt uns: “Es war ein Fehler der Politik, den Ganztagsunterricht in Rheinland-Pfalz nicht an ein verpflichtendes Mittagessen für alle Schüler zu binden. Viele Schüler kommen ohne Essen in die Schule, ihre Eltern bezahlen aber das Schulmittagessen nicht oder melden die Kinder gar nicht erst an.” Bei den Leistungsbeziehern, die durch das Bildung- und Teilhabegesetz ohnehin nur einen geringeren Teil der Kosten tragen müssen, wäre es auch einfacher, den Essenbeitrag einzubehalten, anstatt die zum Teil nur fremdsprachlichen Eltern in einen Formularkampf zu drängen, so Daum weiter.

Nachdem in den Vorjahren durch säumige Zahler bis zu 40 Kinder ohne Essen bleiben sollten, wurde das monatliche Zahlsystem und der Caterer ein wenig geändert. Zuerst wurde auf ein Lastschriftverfahren umgestellt. In Zukunft wird dann die GPE an der benachbarten Anna-Seghers-Schule kochen und an die Windmühlenschule liefern. Was Malte Daum ein wenig mehr Flexibilität ermöglicht, wenn Portionen nicht zu genau abgemessen sind und man einige mehr ausgeben kann. Bislang bemühten sich die Lehrer durch solche “Tricks”, einen Teil der Kinder mitessen zu lassen und spendeten sogar selbst über den Förderverein der Windmühlenschule. Manche Lehrer wissen auch schlicht, welche Kinder noch nicht mal einen Joghurt von zu Hause mitbekommen und bringen ihnen fürs Frühstück selbst etwas mit.
Bei aller Unterstützung und persönlichem, privatem Engagement der Lehrer ging es nie darum, die Eltern aus der Verantwortung zu lassen. Die Kinder dürfen die Hilfe daher nicht aus Automatismus verstehen, sondern ihre Eltern – sofern möglich – mit den Konsequenzen fehlender Fürsorge konfrontieren. Daher muss es möglich bleiben, Kinder auch vom Essen auszuschließen, auch der Gerechtigkeit den anderen gegenüber willen.

Die Idee für die “Grundversorgung” war nun, dass man mit einem Angebot an Obst beim Frühstück zumindest den gröbsten Hunger bekämpfen kann, alle Kinder gleichermaßen fördert und dies unabhängig von der Situation beim Mittagessen. Ohnehin gibt es bereits einen Tag in der Woche, an dem exotisches Obst in der Schule verteilt wird- gefördert vom Land. Manche der Schüler kennen die Obstsorten auch nur aus diesem Zusammenhang.

An anderen Mainzer Schulen gibt es ähnliche Fälle, jedoch kann die Windmühlenschule hier als anschaulichstes Beispiel für ein weitgehend wenig behandeltes Problem dienen. Dabei geht es um gesellschaftliche Entwicklung und die Zukunft von uns allen.

Kochprojekt des Kinderschutzbundes bringt Frauen der Neustadt zusammen

Pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum von „El Kiko“ gibt es neue Rezepte

Wenn man selbst eine andere Muttersprache als Deutsch hat und das eigene Kind mit anderen Kindern aus über 20 Nationen zusammenkommt, kann dies eine Kommunikationsbarriere darstellen.

Manchmal geht es aber auch ohne viele Worte: In der Mainzer Neustadt gibt es das interkulturelle Kochprojekt des Kinderschutzbundes, welches sich an Mütter von Kindern in den Einrichtungen am Goetheplatz richtet. Beim gemeinsamen Schnippeln, Ausrollen und Braten verliert man schnell Berührungsängste und die Mütter können Beziehungen zueinander aufbauen und sich näher kennenlernen.

Natürlich gibt es nicht nur „Kartöffelchen und Kebab“ beim gleichnamigen Kochprojekt zu essen, sondern einmal im Monat ein Gericht aus dem jeweiligen Herkunftsland einer der Mütter. Es findet im „Blauen Elefanten“ statt, das Kinder- und Familienzentrum von „El KiKo“ – einem Stadtteilprojekt, das nun zehn Jahre besteht.

Das Projekt finanziert sich aus der Spende von ORGENTEC & Friends für die nächsten zwei Jahre und ist ein Folgeprojekt des zurückliegenden „Kartoffeln und Kebab“-Projekts, welches vom Land Rheinland-Pfalz unterstützt wurde.

Die Leitung des Projekts hat damals wie heute Annette Diehl, die als Gesundheitspädagogin beim Kochen Tipps geben kann, worauf verstärkt geachtet werden sollte, wenn es um gesunde Ernährung geht. Manchmal hilft es, ein wenig Butter wegzulassen, ohne dass es dem Gesamtergebnis schadet.

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Gemeinsames Vorbereiten

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Gemeinsames Essen. (Im Bild Brigitte Santangelo (links) und Annette Diehl (2. v. links))

Beim ersten Termin waren wir mit unserer Kollegin Brigitte Santangelo vor Ort, die früher für den Kinderschutzbund tätig war und den K ontakt hergestellt hat.

Am heutigen Tag, den 03. Juni 2016, feiert „El KiKo“ in einem Festzelt am Goetheplatz in Mainz zwischen 14 und 17 Uhr sein Zehnjähriges. Besucher sind herzlich willkommen.

Projektjahr 2015 endet mit Spende an SkF – Lebenshilfe

Insgesamt knapp 41.000 Euro aufgewendet – neue Projekte gesucht

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Dr. Marlis Bürner-Krieg und Martina Hoche-Schüler mit dem Scheck über 1000 Euro für die “Allgemeine Lebensberatung” des SkF.

Mit einer Spende über 1.000 Euro für die „Allgemeine Lebensberatung“ beim Sozialdienst Katholischer Frauen (SkF) in Mainz endet das Spendenjahr 2015 des Vereins und beginnt das neue, pünktlich zum Frühlingsbeginn.

Innerhalb der letzten 12 Monate wurden insgesamt 40.850 Euro für 15 Projekte in Mainz aufgewendet, von denen die Unterstützung der Spendenaktion zugunsten des kleinen David und seiner Speiseröhrenoperation in den USA sicher das prominenteste Beispiel ist.

Da viele Menschen nicht auf die öffentliche Wirkung eines Spendenaufrufs in finanzieller und persönlicher Not bauen können, sind es in der Mehrheit kleinere Hilfsangebote, die von uns unterstützt werden.

Zur Lebensberatung des SkF können Frauen kommen, die eine persönliche Krise erleiden und Hilfestellung benötigen. Diese kann beratender oder finanzieller Natur sein.

Sozialpädagogin Martina Hoche-Schüler und Vorstandsmitglied Dr. Marlis Bürner-Krieg waren deshalb erneut erste Ansprechpartner für uns bei der Suche nach neuen Projekten – der SkF ist hinsichtlich seines Hilfs- und Beratungsangebots sehr breit aufgestellt und hat so im letzen Jahre mehrmals eine Unterstützung erhalten.

Beim Fototermin wurden auch die ersten Ergebnisse bei der Umbau der Kleiderkammer sichtbar, für die wir im letzten Jahr 1.500 Euro gespendet hatten. Bereits eingeräumt wurde der „Babykorb“, als optische Auflockerung wurden vielerlei Wandtatoos angebracht und sorgen für eine freundlichere Atmosphäre.

Für das kommende Jahr wünschen wir uns Vorschläge, welchen Einrichtungen in Mainz wir unter die Arme greifen könnten. Unser Fokus bleibt auf der Förderung von Chancengleichheit in Mainz. Insbesondere die Unterstützung von Kindern, die ohne finanziellen Hilfen keine warme Mahlzeit erhalten, liegt uns am Herzen.

Unserer Projekte im Jahr 2015

  • Zuschuss für das schulische Mittagessen an der Windmühlen-Förderschule: 4.000 Euro
  • Umbaumaßnahmen im “Wendepunkt” für wohnungslose Frauen und eine neue Waschmaschine: 4.000 Euro
  • Essensprojekt “Kartöffelchen und Kebap” vom Kinderschutzbund Mainz zum Erlernen der Sprache und interkulturellen Austausch über das Kochen – 9.600 Euro
  • Kinderschutzbund mit neuer Waschmaschine und Trockner: 1.750 Euro
  • Mittagessen in der “Lern- und Spielstube” des SkF: 2.000 Euro
  • Ein Leben für David: 3.000 Euro
  • Mittagessen an der Anna-Seghers-IGS: 2.000 Euro
  • Weihnachen im Thaddäusheim für wohnungslose Männer: 1.000 Euro
  • Kindergarten Hand-in-Hand – Therapeutisches Reiten: 3.500 Euro
  • Kleiderkammer SkF: 1.500 Euro
  • Altmünsterkindergarten erhält neue Kinderfahrräder: 1.000 Euro
  • Armenspeisung der Altmünstergemeinde: 2.000 Euro
  • Renovierung der Sanitäranlagen im KiGa der Elterninitiative Sandflöhe in Gonsenheim: 1.500 Euro
  • Weihnachten im Wendepunkt: 1.000 Euro
  • Schwangerenberatung im SkF: 3.000 Euro

Viele Gesichter und Gespräche bleiben uns in dankbarer Erinnerung.

Sandflöhe erhalten neue Sanitäranlagen

Mit Zuschuss von 1500 Euro kann der Umbau in Eigenregie gestemmt werden

Die Initiative “Die Sandflöhe e.V.” hat sich aus dem Zusammenschluss von Eltern entwickelt, die in Mainz-Gonsenheim renovierte Wohnung ehemaliger US-Soldaten bezogen hatten. Für das ehemalige und zwischenzeitlich leerstehende Feuerwehrhaus wurde schnell die Idee der neuen Verwendung als Kindergarten geboren. Und man ließ sich auch nicht davon abbringen, dass die Bezuschussung seitens der Stadt über das Bereitstellen des Gebäudes hinaus nur notwendige Reparaturarbeiten vorsieht.

Leiterin Michaela Nikolay im "blauen" Waschbereich

Leiterin Michaela Nikolay im “blauen” Waschbereich

Ohne Eigenengagement geht daher nichts: zwar entrichten alle Eltern einen Beitrag aus dem Erzieher und Kosten bezahlt werden, doch muss man als Elternteil auch selbst mit anpacken, wenn das eigene Kind dort betreut werden soll.

Man findet so viele Spielhäuser in den bunt gestrichenen Räumen, die die Höhe der Feuerwehrhallen ausnutzen. Mithilfe seitens der Eltern ist ohnehin üblich.

Bei den Toiletten kam man nun nicht umhin, Geld in die Hand nehmen zu müssen. Die Leitungen, Toiletten waren marode, in Zustand und Optik nicht einladend. Die Waschbecken, die bislang auf Erwachsenenhöhe waren, sollen “tiefergelegt” werden. Weiter →

Ein Statement für die kleinen Freuden

7 Weihnachtsgeschenke an große und kleine Mainzer

Wie malen Kinder ihren Weihnachtstraum?
Sie zeichnen glückliche Menschen, ein paar kleine Geschenke und einen Weihnachtsbaum.

Lebensfreude, Gemeinschaft und Zusammenhalt wird so symbolisch in jedem Jahr gefeiert – und hat eine Botschaft über die christlichen und Wintersonnenwende-Wurzeln hinaus.
Mit dem Feiern der Geburt des kleinen Jesus hat dies hat auch mit Chancengleicheit und der Hoffnung auf eine gute Zukunft zu tun – egal, in welcher Lebensituation man sich gerade befindet.

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Weihnachten verbindet – und sei es heute im alljährlichen Vorweihnachtsstress und Schimpfen über den Konsumterror.
Aber auch das ist ein Stück Normalität – wer nicht daran teilnimmt, fühlt sich ausgeschlossen. Darüber hinaus ist es ein Statement für das Recht auf die kleinen Freuden des alltäglichen Lebens.Essen, Wärme, wenn es draußen kalt ist, einen Baum, an dem man sich trifft und zeigt, dass man auch an die Anderen denkt.

ORGENTEC & Friends verschenken daher sieben Mal Möglichkeiten.
Die Möglichkeit, sich für das eigene Kind neue Schuhe zu wünschen, die Möglichkeit, körperlich gefördert zu werden oder einfach in einem schönen Rahmen feiern zu können.
Die Gesamtspende über 11.500 Euro verteilt sich dabei auf drei Kindergärten, zwei Einrichtungen für Wohnungslose und zwei kirchliche Projekte: die Altmünstergemeinde, der Altmünsterkindergarten, das Thaddäusheim, der „Wendepunkt“ der Mission Leben, die Kita „Hand in Hand“ der Lebenshilfe Mainz-Bingen, den SkF und die Elterninitiative „Sandflöhe“ in Gonsenheim.

Alles Projekte, die ohne die finanzielle Unterstützung nicht oder nur schwerlich hätten bieten können, was sich die Projektverantwortlichen für die Menschen ihrer Einrichtungen gewünscht hatten.

  • Thaddäusheim für wohnungslose Männer / Caritas: 1000 Euro für Baum, Weihnachtsschmuck und Geschenke mit Bedarfsartikeln
  • Wendepunkt für wohnungslose Frauen und Kinder / Mission Leben: 1000 Euro für die Weihnachtsfeier und Geschenke wie Schuhe für Kinder
  • Kindergarten “Hand in Hand” / Lebenshilfe Mainz-Bingen: 3500 Euro für therapeutisches Reiten. Kinder lernen den Umgang mit Tieren und werden motorisch geschult.
  • Elterninitiative “Sandflöhe”: 1500 Euro als Zuschuss zur eigenfinanzierten Sanierung der Toiletten und Waschbereiche.
  • Altmünsterkindergarten / Altmünstergemeinde: 1000 Euro für die Anschaffung von drei fahrbaren Untersätzen für die Kinder. Bislang gab es nur ein solches Fahrzeug auf 60 Kinder.
  • Altmünstergemeinde: 2000 Euro für vier ehrenamtlich gestaltete Mittagessen für Bedürftige und Weihnachtsgeschenke
  • Sozialbund Katholischer Frauen: 1500 Euro für die Neugestaltung der Kleiderkammer