Kochprojekt des Kinderschutzbundes bringt Frauen der Neustadt zusammen

Pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum von „El Kiko“ gibt es neue Rezepte

Wenn man selbst eine andere Muttersprache als Deutsch hat und das eigene Kind mit anderen Kindern aus über 20 Nationen zusammenkommt, kann dies eine Kommunikationsbarriere darstellen.

Manchmal geht es aber auch ohne viele Worte: In der Mainzer Neustadt gibt es das interkulturelle Kochprojekt des Kinderschutzbundes, welches sich an Mütter von Kindern in den Einrichtungen am Goetheplatz richtet. Beim gemeinsamen Schnippeln, Ausrollen und Braten verliert man schnell Berührungsängste und die Mütter können Beziehungen zueinander aufbauen und sich näher kennenlernen.

Natürlich gibt es nicht nur „Kartöffelchen und Kebab“ beim gleichnamigen Kochprojekt zu essen, sondern einmal im Monat ein Gericht aus dem jeweiligen Herkunftsland einer der Mütter. Es findet im „Blauen Elefanten“ statt, das Kinder- und Familienzentrum von „El KiKo“ – einem Stadtteilprojekt, das nun zehn Jahre besteht.

Das Projekt finanziert sich aus der Spende von ORGENTEC & Friends für die nächsten zwei Jahre und ist ein Folgeprojekt des zurückliegenden „Kartoffeln und Kebab“-Projekts, welches vom Land Rheinland-Pfalz unterstützt wurde.

Die Leitung des Projekts hat damals wie heute Annette Diehl, die als Gesundheitspädagogin beim Kochen Tipps geben kann, worauf verstärkt geachtet werden sollte, wenn es um gesunde Ernährung geht. Manchmal hilft es, ein wenig Butter wegzulassen, ohne dass es dem Gesamtergebnis schadet.

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Gemeinsames Vorbereiten

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Gemeinsames Essen. (Im Bild Brigitte Santangelo (links) und Annette Diehl (2. v. links))

Beim ersten Termin waren wir mit unserer Kollegin Brigitte Santangelo vor Ort, die früher für den Kinderschutzbund tätig war und den K ontakt hergestellt hat.

Am heutigen Tag, den 03. Juni 2016, feiert „El KiKo“ in einem Festzelt am Goetheplatz in Mainz zwischen 14 und 17 Uhr sein Zehnjähriges. Besucher sind herzlich willkommen.