Spende für den Mittagstisch für Bedürftige der Altmünstergemeinde

Die Altmünstergemeinde in der Mainzer Innenstadt steht vor großen Veränderungen: Der Kindergarten, in den sechziger Jahren nach dem Wiederaufbau eingerichtet, soll zukunftsfähig gemacht werden. Das bedeutet, dass demnächst auch Kinder unter drei Jahren ganztags betreut werden können. Vorher steht aber noch ein großer Umbau an. Die in die Jahre gekommenen Räumlichkeiten werden umgestaltet, es müssen Wickelplätze eingerichtet und Rückzugsräume zum Ruhen und Schlafen geschaffen werden. Auch eine professionelle Küche, in der täglich frisches Essen für die Kinder zubereitet wird, soll es dann geben.

Das hat Folgen für die ganze Gemeinde, denn der große Gemeindesaal wird dem Kindergarten als Erweiterungsfläche und Bewegungsraum zur Verfügung gestellt. Außerhalb der Kindergartenzeiten kann die Gemeinde denn Raum für eigene Veranstaltungen nutzen, so dass auch der Mittagstisch für Bedürftige, weiterhin stattfinden kann, den ein engagiertes Team aus freiwilligen Helfern seit mehr als 10 Jahren an jedem 4. Freitag im Monat ausrichtet. Dafür muss die Gemeindeküche umgebaut und neu eingerichtet werden: Um für 80 Personen ein dreigängiges Menü zu kochen, kommt man mit einer normalen „Familienküche“ nicht weit. Allein der Suppentopf füllt die Herdplatte schon fast vollständig aus. Auch die Spülmaschine muss schnell und professionell arbeiten um Teller, Glaser und Besteck von 80 Gästen in überschaubarer Zeit zu reinigen. Solche Profi-Geräte sind teuer und verursachen Kosten, die die Gemeinde nicht alleine stemmen kann.

Pfarrer Hendrik Maskus und das Mittagstisch-Team freuen sich deshalb sehr, dass Together with Friends die Gemeinde mit einer großzügigen Spende unterstützt und 4000 Euro zum Erwerb eines geeigneten Herdes beisteuert.

„Wenn alles weiterhin im Zeitplan bleibt, kann der neue Herd beim Weihnachtsessen zum ersten Mal zum Einsatz kommen“, wünschen sich Margot Brinkmann und Christine Hammer, die beiden Leiterinnen des Mittagstisch-Teams, die dafür schon eifrig planen. Und auch die Mittagsgäste, die für die Zeit des Umbaus in einem Ausweichquartier bekocht werden, warten schon darauf, wieder ihre angestammten Plätze einnehmen zu können.