„Together with Friends – Windmühlenschule

Ein soziales Projekt, dass Schule machen sollte!

Worum geht es? Der Verein „Together with Friends“ mit seinen Vorsitzenden Herr Dr. Becker und Herr Dr. Berg sieht seine Aufgabe darin, dort zu helfen, wo es nötig und sinnvoll ist.

So unterstützt der „Vorgängerverein“ „Orgentec and friends“ den Förderverein der Windmühlenschule seit 2014 mit jährlich 4000,- € zweckgebunden für die Finanzierung des Mittagstischs für die Schülerinnen/Schüler, bei denen es Probleme bei der Bezahlung des Mittagessens gibt. Gerade in diesem laufenden Jahr haben wir an dieser Stelle außerordentlich große Schwierigkeiten und demzufolge einen deutlich höheren Unterstützungsbedarf. Somit gilt unser großer ausdrücklicher Dank für die Zusätzliche Hilfe von 2500,- € die den Kindern und Jugendlichen zugutekommen, indem ihnen eine warme Mittagsmahlzeit ermöglicht wird.

Und damit nicht genug. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit an der Windmühlenschule ist das besondere Fördern des Lesens. Neben dem differenzierten Klassenunterricht zur Vermittlung der Lesefähigkeit, haben wir, um Analphabetismus möglichst zu vermeiden, ein basales Lesetraining ab Klasse 5 eingeführt in dessen Rahmen auch ältere Schülerinnen und Schüler die „Lesehelden“ intensiv unterstützen. Auch sind wir seit diesem Schuljahr ein Partner der Stiftung Lesen und haben in diesem Zusammenhang einen „Leseclub“ gegründet. Und schließlich unterstützt uns „Together with friends“ an dieser Stelle erneut mit 2500,- € für das Schuljahr 2017/2018 um einen externen Mitarbeiter zu engagieren der die „Lesehelden“ fachkundig unterstützt. Auch hierfür dankt der Förderverein im Namen der ganzen Schulgemeinschaft „Together with friends“.

Tisch bleibt für Mainzer Schüler weiterhin gedeckt

Die Windmühlenschule gehört zu den Förderschwerpunkten in Mainz

Wiederholte Spende an zwei Einrichtungen – Situation an Windmühlenschule verbessert. Die Windmühlenschule gehört zu den Förderschwerpunkten in Mainz.

Ein Update zu bestehenden Projekten, die wir bereits im letzten Jahr unterstützt haben: Für die Schüler der Windmühlenschule gab es wie im letzten Jahr 4000 Euro, für die Hausaufgabenbetreuung im Hildegardhauses 2000 Euro (Sozialdienst Katholischer Frauen, SkF).Die Beträge sollen helfen, die Teilnahme am Mittagessen zu ermöglichen und die Arbeit der Verantwortlichen zu erleichtern. Beim SkF kümmern sich Ehrenamtliche um die Zubereitung des Essens und bieten den Schülern eine gesunde und nahrhafte Lerngrundlage, die Spende wird für den Kauf von Nahrungsmitteln eingesetzt.

Runder Tisch zeigt Wirkung

2000 Euro an die Lern- und Spielstube des SkF (Friederike Hammar mit Marlis Bürner-Krieg und Martina Hoche-Schüler (beide SkF)

An der Windmühlenschule war es im letzten Jahr die große Zahl der Kinder, für die kein Essensgeld bezahlt worden war, die für Aufsehen sorgte – Schulleiter Malte Daum musste für 40% der Schüler eine Lösung finden, um keines der Kinder vom Mittagessen auszuschließen. Neben ständigen Gesprächen mit Eltern und Caterer musste er auch seinen eigentlichen Lehr- und Verwaltungsauftrag erfüllen. Die Spende sollte zur Abmilderung dieser Situation dienen.

Dass diese Situation auch Ursachen in der Regelung der Essensbezahlung hatte, wurde in Gesprächen deutlich. Der alte Caterer war ab- und die Stadt zwangsweise aufgesprungen. Die Bezahlung sollte über monatliche Rechnungen erfolgen. Dazu die Anträge für Bezieher von Regelleistungen. Viel „Papierkram“ für Eltern war die Folge – an einer Schwerpunktschule, für die Deutsch z.T. eine Fremdsprache ist.

Das Problem der Versäumnisse seitens der Eltern, aber auch der strukturellen Hürden sollten nach einem medialen Aufflammen der Diskussion an einem runden Tisch gelöst werden. In diesem Schuljahr ist es nun so, dass die Eltern einem Lastschriftverfahren zustimmen müssen – sich im Gegenzug aber nicht jeden Monat um die Bezahlung des Essensgeldes kümmern müssen.

Katharina Blasey vom Förderverein der Windmühlenschule, Schulleiter Malte Daum, Konrektorin Susanne Kaupp-Beck und Friederike Hammar von Orgentec & Friends

Offene Rechnungen gäbe es jetzt nur noch in 25% der Fälle, so die Schulverantwortlichen. Weiterhin kritisiert wird jedoch, dass Eltern von Ganztagsschülern weiterhin nicht verpflichtet seien, die Kinder überhaupt zum Essen anzumelden – und die Bezahlung so umgehen könnten. Die Situation zeige, dass die Kinder dann oft ohne Essen zur Schule kommen – und Malte Daum muss überlegen, wie er diese Kinder dann doch noch irgendwie an den Tisch bekommt.Ausnahmsweise, wie er sagt. Denn das erzieherische Mittel möchte er nicht aus der Hand geben, die Kinder auch vom Essen ausschließen zu können, wenn kein Kooperationswille gezeigt würde.

Im nächsten Schuljahr wird die GPE in Mainz die Windmühlenschule bekochen – direkt um die Ecke in der neuen Mensa der Anna-Seghers IGS. Schulleiter Daum verspricht sich dabei auch etwas größere Portionen, die er im Zweifelsfall auf ein paar Teller mehr verteilen kann.